Den meisten Menschen ist nicht ganz klar, dass die Schulden der einen Seite die Guthaben der anderen Seite sind.

Wenn Griechenland (nicht die Griechen) zahlungsunfähig wird (1.7.15) dann erlöschen die Guthaben bei vielen Banken in Europa. Diese Guthaben sind aber die Grundlage (das Eigenkapital) für Kredite in ca. 20 facher Höhe, welche in Umlauf sind.

Wenn also Griechenland 100 Mrd. nicht zurückzahlen kann, fehlt das Eigenkapital für Kredite in Höhe von 2.000 Mrd. bei den Banken. Und dies ist das Problem.Für die EZB ist es also besser, Griechenland 100 Mrd. zu schenken als dieses riesige Finanzloch bei den Banken stopfen zu müssen.

Schwierig nur, wenn diese das Geld nicht annehmen werden. Da unser Euro-Finanzsystem im großen und ganzen aus Luft besteht wird es immer dann brenzlig, wenn Kredite platzen oder die Masse anfängt nicht vorhandenes Geld aus dem Kreislauf zu nehmen.

Irgendwann, zwischen dem Mittwoch (1.7.15) oder einem späteren Zeitpunkt, vielleicht in 10 Jahren, tritt ein Ereignis von den beiden oben beschriebenen ein und es wird pufff machen.

Dann ist die Luft raus, die fiktiven Guthaben erloschen, die Schulden vielleicht auch. Jeder der sich ein Portfolio aus Sachwerten geschaffen hat, wird dann noch etwas haben, alle anderen lediglich noch ihre Arbeitskraft.

ich freue mich über Feedback, herzliche Grüße aus Dresden, Thomas

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